Chicken Bulgogi – koreanisches Feuerfleisch

Normalerweise geht es hier primär um die Kochkünste in Berliner Restaurants, doch für die Blogparade des lavendelblog.de gibt es ausnahmsweise mal eine Eigenkreation: Chicken Bulgogi (Koreanisches Feuerfleisch) im Selbstversuch. Ob es wirklich so gut geschmeckt hat wie es aussieht und wie man es Schritt für Schritt zubereitet, erfahrt ihr hier.

Chicken Bulgogi

Chicken Bulgogi


Unter dem Titel „kulinarisch um die Welt“ lautete die Aufgabe, ein ausländisches Hauptgericht zu kreieren. Inspiriert durch die Vorliebe für die asiatische Küche und die wachsende Zahl hochwertiger koreanischer BBQ-Restaurants in Berlin (Blogartikel dazu folgt;)), fiel die Entscheidung auf Chicken Bulgogi.

Bulgogi bedeutet Feuerfleisch und ist ein beliebtes Festtagsgericht in Korea. Es wird üblicherweise über offenem Feuer zubereitet und kann wahlweise mit Schweinefleisch, Rind oder eben Hühnchen zubereitet werden. Charakteristisch für Bulgogi ist die Verwendung einer würzigen Marinade aus Chili, Ingwer, Knoblauch und weiteren Gewürzen.

Das komplette Chicken Bulgogi Rezept mit detaillierten Schritten findet ihr weiter unten. An dieser Stelle jedoch bereits ganz vielen Dank an den lavendelblog.de für die Organisation der Blogparade! Möge das leckerste Gericht gewinnen :)

Chicken Bulgogi Zutaten

Zutaten

Zutaten Chicken Bulgogi (2 Personen):

  • 500gr Hühnerbrust
  • 1-2 Esslöffel Gochujang (Chili-Paste vom Asialaden)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 5 Knoblauchzehen
  • 3-4cm Ingwer
  • 2 Nashi-Birnen
  • 2 Lauchzwiebeln
  • 1 Chilischote
  • 2 Karotten
  • 70ml Sojasauce
  • 2 Teelöffel Sesamöl
  • 1 Teelöffel Sesamsaat
  • Pfeffer
  • 50ml Mirin (süßer jap. Reißwein)
  • 1 kleiner Würfel Butter
  • Zucker
  • 2 kleine Tassen Reis
  • Rezept Chicken Bulgogi:

    1. Ingwer, Zwiebeln, 1x Birne & Knoblauch schälen sowie mit einer feinen Microplane zerreiben.
    2. Gochujang, Zucker, Pfeffer und Sojasauce hinzufügen und zu einer Marinade vermengen.
    3. Hühnerbrust in Streifen schneiden und ca. eine Stunde marinieren lassen.
    4. In der Zwischenzeit Chili klein schneiden, Karotten schälen und ebenfalls schneiden, sowie die zweite Birne schälen und würfeln.
    5. Reis kochen sowie Karotten mit Butter in einem Topf garen.
    6. Sesamöl erhitzen (nicht zu heiß!) und darin Hühnerfleisch scharf anbraten, dann Hitze reduzieren und garziehen lassen.
    7. Butter und Mirin in einer zweiten Pfanne erhitzen, dann Birnenwirfel hinzufügen, gar ziehen lassen und leicht karamellisieren.
    8. Alle Komponenten auf dem Teller anrichten (siehe Bild)
    9. Chicken Bulgogi genießen :)

    Chicken Bulgogi Marinade

    Marinade

    Hühnerfleisch für Chicken Bulgogi

    Hühnerfleisch

    Chicken Bulgogi Zubereitung

    Zubereitung in der Pfanne

    Geschmeckt hat das Chhicken Bulgogi übrigens fantastisch und stand den Versionen koreanischer BBQ-Restaurants in keinster Weise nach :)

    Guten Appetit und viel Spaß beim Nachkochen!

    7 Gedanken zu „Chicken Bulgogi – koreanisches Feuerfleisch

    1. Gourliner

      Dak Bulgogi! Jetzt weiß ich wieder wie das Gericht neulich beim Koreaner hieß 😀
      Vielen Dank für das Rezept – durch die karamellisierte Birne ist das ja sogar noch etwas ausgefallen :)

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    2. Katja

      Das klingt total super, probier ich definitiv mal aus! Ich liebe asiatisches Essen und das Ganze dann noch selber machen ist natürlich der Hammer! Eine Frage noch: Wie viele Karotten nimmst du? Ich find die irgendwie nicht in deinem Rezept, kann aber natürlich auch sein, dass ich mich grad wieder etwas doof anstelle 😉
      LG, Katja

      Antworten
      1. Alex Artikelautor

        Danke für dein Feedback! Aber du hast Recht, die 2 Karotten haben oben bei den Zutaten gefehlt. Ist jetzt korrigiert :)

        Antworten
    3. Pingback: Einladung zum zweiten Teil der Blogparade: Kulinarisch um die Welt - Lavendelblog

    4. Frau B.

      Hi Alex,

      seeehr seeehr lecker! Wobei ich gestehen muss, dass ich, als ich das letzte Mal Bolgogi gegessen hatte, echte Schlauchbootlippen hatte,… Herr B. hatte es zu gut mit der Schärfe gemeint,….

      Tolle Seite, dankeschön!
      Martina alias Frau B. und die Leidenschaft

      Antworten

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